Jog & Rock Bensheim 2017

Jog & Rock Bensheim 2017 oder „Ich lass die Beine fliegen“

Nachdem Walchsee für mich nicht ganz optimal gelaufen ist, habe ich mich kurzentschlossen für den Jog& Rock Halbmarathon in Bensheim, meinem Heimrennen, angemeldet. Nach 2013 und 2014 sollte dies mein dritter Start werden. Vorteil: die Laufstrecke befindet sich quasi direkt vor der Tür, man kann sich zu Hause fertig machen und hat keine langen Anfahrtswege.

Nach einen kleinen Frühstück ging es auch schon los in die Stadt. Die 21 km lange Strecke, die über 4 Runden durch die Innenstadt ging, war weitestgehend flach- eine schnelle Zeit sollte möglich sein. Um 10.05 Uhr fiel der Startschuss und ich machte mich mit unserem Trainingskollegen Patric auf den Weg. Kurz nach dem Start merkte ich bereits, dass ich fit bin und recht gute Beine habe. So versuchte ich ein möglichst konstantes Tempo über die ersten 3 Runden zu laufen und zu schauen, was in der letzten Runde noch möglich ist.

Durch die Versorgung mit Sponser High Energy Gels hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl energetisch in ein Loch zu fallen. Also ließ ich die Beine laufen, fand mein konstantes Tempo und lief Runde um Runde… bis ich in der letzten Runde recht schnelle Beine eines Läufers in Reichweite vor mir sehen konnte. „Da ziehst du dich jetzt ran“, ging es mir immer und immer wieder durch den Kopf. Blöd nur, dass der Läufer wohl etwas ahnte und sich immer wieder zu mir umdrehte. Aber so spielten wir uns gegenseitig in die Karten, das Tempo wurde verschärft und immer höher.

So überquerte ich nach einem ziemlich konstanten Rennen nach 1.31 h (gesamt 28./ AK 5.) die Ziellinie und war somit knapp 10 min schneller als meine Bestzeit, welche ich im Jahr 2014 dort aufgestellt hatte. Das Rennen war nach Walchsee gut für den Kopf und zeigt/ bestätigt mir deutlich, dass das Training in diesem Jahr angeschlagen hat, die Formkurve beim Laufen geht in die richtige Richtung.

Nun heißt es weiter trainieren, denn vielleicht ist die Saison ja noch nicht zu Ende J

In diesem Sinne, keep on training

Euer

Simon